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Barschangeln, Passende Köder Und Ausrüstung

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Kapitale Barsche werden meist als Beifang beim Hecht- oder Zanderangeln gefangen, nutzt man jedoch die richtigen Köder und findet die passenden Hotspots, kann das Barschangeln auch ganz schnell zum interessanten eigenständigem Hobby werden. Ein komplett eigenständiger Markt, mit Bellybooten und eine unzahl an Ausrüstungen, hat sich in den letzten Jahren gebildet.

Allgemein bekannt sind kleine Spinner oder Blinker  zum Angeln auf Barsch, jedoch werden in letzter Zeit Gummifische und vor allem kleine Wobbler immer beliebter. Wer denkt umso kleiner, desto besser, der  täuscht sich, denn wer die geeigneten Stellen findet kann auch mit großen Ködern Erfolg haben. Die Kunst liegt dabei eher in der Variation von kleinen und großen Ködern. Um optimale Fangergebnisse zu erzielen, sollte man sich eine Auswahl an Spinnern, Blinkern, Gummifischen und Wobblern zulegen. Dazu eine leichte Rute und eine kleine Rolle, schon kann es losgehen.

Der echte Barsch (lat. Percisae), findet dabei seine Verbreitung auf der kompletten Nordhalbkugel und auch teilweise im Brackwasser der Ostsee. Insgesamt sind 220 Unterarten der Barschfamilie verzeichnet. Unser europäischer Barsch kann dabei Längen von bis zu 60cm und rund 3kg erreichen, wobei dies natürlich Ausnahmefische sind.

Eine gängige Barschrute ist zwischen 1,80m und 2,20m lang, hat ein Wurfgewicht von 5g bis max. 30gr. und passt perfekt zum Angler. Das heißt: bevorzugt der Angler z.B. eine weiche oder eine harte Rute, will er eine vollparabolische Aktion oder doch lieber eine Spitzenaktion. Alles hat seine Vor-und Nachteile. Das sind Dinge worüber man sich vor dem Kauf im Klaren sein muss. Denn kurze Ruten werden vor allem am bewachsenen Ufer und vom Boot eingesetzt, in der Regel sind sie schön wenig, sie nehmen jedoch bei zum Beispiel einer falsch eingestellten Bremse nicht so viel Druck auf. Naürlich gibt es auch wesentlich kürzere und längere Ruten, der Rahmen von 1.80m-2.20m entspricht jedoch der gängigen Länge, mit der man alles befischen kann.

Für die ideale Rolle solltest Du dich nicht immer an den Angaben der Hersteller orientieren, diese weichen nämlich häufig voneinander ab- bei einem Hersteller wird von zum Beispielsweise 2000 zu 4000 nur die Spule größer, bei anderen der Rollenkörper, so wird schnell aus einer perfekten Barschrolle der 2000er Große, mit der Angabe 4000 eher eine Hechtrolle für die kapialen Fische . Vielmehr bietet die Schnurfassung und das Gewicht eine Orientierung bei der Suche nach einer passenden Barschrolle.

Die perfekte Barsch Rolle sollte deutlich unter 300gr. wiegen, besser unter 200gr., denn je mehr Gewicht, desto eher schmerzen die Handgelenge bei häufiger Nutzung (ideal sind Rollen ums 120-150gr.- dies ist jedoch oft eine preisliche Frage), und sie sollte zudem eine Schnurfassung von 120m besitzen. Hier kann man schnell denken “ich fische nie 120m weit draußen”, dass ist natürlich richtig, aber besonders in den Sommermonaten, in denen allerlei Schmutz, wie Pollen auf der Wasseroberfläche treiben, sind Schnurknoten mit geflochtener Schnur recht häufig und man muss einige Meter abschneiden. Die richtige Rollenwahl hängt natürlich auch von der Größe des Gewässers ab. Wer ein großes Gewässer befischen möchte sollte eine größere Schnurfassung wählen, als derjenige, der einen kleinen Bach oder Graben befischt. Immer beliebter werden auch Baitcastrollen auf Barsch, denn sie haben einen unschlagbaren Vorteil beim Fischen mit Wobblern. Die Schur besitzt beim Wurf eine permanente Spannung und sie wickelt sich nicht mehr so leicht im Wurf um den Drilling.

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Nun stellt sich außerdem die Frage welche Schnur am besten passt. Das ist wieder vom Typ Angler abhängig. Monofil oder Geflochten? Ich bevorzuge eine geflochtene Schnur der Stärke 0,08mm-0,12mm zum Barschangeln, so hat man jederzeit einen direkten Draht zum Köder, da eine Dehnung fast komplett fehlt. So lässt sich auch der Untergrund perfekt abtasten und die richtige Stelle ist schnell gefunden. Denn Fische orientieren sich, wie wir Menschen auch, an bestimmten Punkten. Eine Kante unter Wasser, ein Krautfeld oder einfach eine Veränderung des Bodens, von schlammig zu steinig, sind die interessanten Spots auf Barsch- idealer Weise Erhebungen und Seerosenfelder, hier hält sich der Beutefisch des Barsches auf und hier jagt er auch.

Hier findest du in unserem Video auch eine gute Möglichkeit, wie du mit kleinen Kunstködern und einer normalen Spinnfischrute auf Barsch Angeln kannst.

Der Barsch ist bekanntlicher weise ein Räuber und ein aktiver Jäger, schnelle Köderführungen und zupfen am Köder sind daher nie eine falsche Köderführung. Oftmals kommen, besonders bei Barschangeln mit kleinen Wobblern und Gummifischen die Bisse nach dem Zug im Stillstand, dass bedeutet, der Köder wird angezuppft und stehen gelassen, genau in diesem Moment schnappt der Barsch zu, der schon im Vorfeld die potenzielle Beute beobachtet hat.

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