Ultraleicht Zielfisch

Forellenangeln am Bach

Forellenangeln am Bach

Taktik, Köder & mehr! Erfolgreich Forellenangeln am Bach.

Von Tom Grobecker

In letzter Zeit bin ich immer wieder viel am Experimentieren gewesen und habe versucht, eine möglichst fängige Taktik zu erstellen mit der man die Forellen aus ihren kleinen Verstecken zaubern kann. Natürlich sind meine Erkenntnis keine Faustregel. Seht es eher als mein Fangrezept an, aber vielleicht könnt Ihr das erfolgreich auf euch und euer Gewässer übertragen. Viel Spaß und guten Fang!

Die Tücken der tausend Hot-Spots

Mein kleiner Forellenfluss ist sehr abwechslungsreich. Es gibt immer wieder Veränderungen im Flussbett sowie der Vegetation. Natürlich es es bei diesen Anhäufungen, von potentiellen Hot-Spot’s nicht einfach, die richtigen Stellen zu finden. Darauf, wie ich dabei herangehe und das auch noch erfolgreich, möchte heute etwas ausführlicher eingehen.

In den ersten Monaten als ich mein Gewässer befischte wurde ich immer wieder überrascht wie tot doch manche Stellen waren, trotz guten Bedingungen. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, an einer tiefen Stelle mit Strömung und Kehrströmung keinen einzigen Biss verzeichnen zu können.

Im späteren Verlauf zeigte sich immer wieder das gleiche, meine und die Großforellen eines Freundes wurden nie in besonderer Tiefe gefangen, sondern eher in 0- max. 80cm Wassertiefe.

„0-80cm, dort kommen die meisten Bisse

Viele Leute sagen, dass gerade die großen Forellen am Grund kleben würden, aber sie schrecken keineswegs einen weiteren Weg zurück um ihre Beute zu fangen, was natürlich durch den Fluss begünstigt wird. Da er an den meisten Stellen schnell fließend ist, wissen die Forellen genau, dass sie es sich nicht allzu häufig leisten dürfen potentielle Nahrung einfach weiter schwimmen zu lassen.

Meine Hot-Spots sind eher untypisch im Gegensatz zu den Leuten die ich kenne aber auch erfolgreich auf Forelle fischen. Ich bin kein Fan von Gumpen, da ich dort noch keine wirklichen Erfolge verzeichnen konnte. Längere Strecken die ihre Struktur nicht großartig verändern und mehrerer Meter die gleiche Wassertiefe von 50-80 cm aufweisen sind hier sehr begehrt. Warum weiß ich auch nicht genau, aber ich vermute, dass sie dadurch ihr anschwemmendes Futter besser sehen und lokalisieren können, da das Blickfeld in einem Loch oder Gumpen recht eingeschränkt ist.

Forellenangeln am Bach

Ist das nicht ein wunderschönes Exemplar!?

 

Keine Angst vor größeren Ködern

Einen weiteren Punkt möchte ich auch noch erwähnen und zwar, dass man sich nicht vor etwas größeren Ködern fürchten muss. Bachforellen sind längst nicht die verhätschelten  Forellen in Anlagen die man mit zwei Maden an den Haken bekommt, ich will nicht abstreiten, dass kleine Köder nicht fangen, dass tuen sie keine Frage, aber mit größeren Ködern Ist es manchmal einfacher da sie auch leichter gesehen werden. Des Weiteren werden damit nicht so kleine Forellen verangelt.

Auch Krebse steigern immer wieder ihre Attraktivität und zwar gleichermaßen zu Angler und Fisch. In diesem Sinne habe ich versucht einen Plan aufzustellen der es ermöglichen sollte an jeden Hot-Spot, wo man weiß das sich dort eine Großforelle aufhält, erfolgreich zu sein. Wie und ob Ihr diesen Plan benutzt ist ganz und allein euch überlassen.

Das 5-Gänge Menü

Mein Plan ist ein 5-Gänge-Menü auf die Rotgetupften, den Aufbau werde ich im Weiteren erläutern und das ist meine Vorgehensweise:

  1. Topwater mit Würmern
  2. Twitchbait
  3. Gummifisch
  4. Creature, Krebs
  5. Spinnerbait

In den meisten Fällen beginne ich mit der Oberflächenangelei da es mir selbst einfach mit am meisten Spaß macht und man damit auch schon mal direkt die beisswilligsten Forellen bekommt. Dafür benutze ich gerne Würmer, da sie eine häufige Beute sind und auch in größeren Formaten regelrecht weggeputzt werden.

Toms Facebook Seite 

 

Topwater Fischen mit Gummiwürmern

Zum Topwaterfischen mit Gummiwürmern eignen sich dicke Worm-Sticks am besten, da sie ein hohes Eigengewicht vorweisen, gute Flugeigenschaften und einfacher anzubieten sind. Sie sehen nämlich schon wie ein Stickbait aus und halten auch lange, was besonders bei Forellen ein wichtiger Punkt ist.

Falls der Köder mal einreißt, kann ich nämlich einfach den Durchstoßpunkt des Hakens versetzen, da die Seitenwahl bei solch einem Köder irrelevant ist. Ansonsten gibt es ja bei MyFishingBox Nachschub 😉

Ich biete diese Worm-Sticks/Gummiwürmern am liebsten ohne Gewicht an wodurch ich sie lebhafter präsentieren kann. Ich ziehe sie an einem langen Drop-Shot Haken auf, das klappt natürlich genauso gut mit Offset- oder ähnlichen Haken.

Zu bemerken ist allerdings, dass wenn man sie nicht gerade aufzieht, sondern im Kopfbereich am Haken noch eine Ecke/Kurve einbaut, also vorne etwas krumm sind einen agileren Lauf erhält und sie sich mehr schlängeln. Zur Führung gibt es keinen Unterschied zum Popper oder Stickbait.

Ihr könnt ihn mit kontinuierlichen kurzen Schlägen permanent in Aktion halten oder mit längeren und stärkeren Schlägen wie einen Popper führen und für 2/3 Sekunden stehen oder auch absinken lassen, vorausgesetzt es ist eine sinkende Gummimischung.

Bei Farben lässt sich viel experimentieren, was sich hier aber als äußerst Fängig erwiesen hat, zu meiner Verwunderung, waren Chartreuse/ Neon Farben die ziemlich schockig waren, jedoch bei hellen und klaren Bedingungen echt gut gefangen haben. Natürliche Farben wie Rot und Braun sollten natürlich auch im Reportoir vorzufinden sein und was immer geht sind Pearl White oder Pearl Blue Dekore, also Farben in Richtung Perlmutt.

„Mit den Farben möglichst viel experementieren!

Ihr könnt den Wurm mit sowie gegen die Strömung fischen, wobei ich es bevorzuge ihn in einem Winkel von ca. 45 Grad gegen die Strömung zu werfen, weil er dann beim Einholen von der stärkeren Hauptströmung so gepackt wird, sodass er eine Kurve vollzieht und dieser Punkt war bei mir oft das Moment des Bisses.

Gerade bei Würmern ist die Größe nach oben sehr ausbaufähig. Einen guten Start hat man mit 7-10 cm, da man dort die Masse drauf fängt, die besseren Forellen haben aber auch kein Problem damit sich Köder zwischen 12 und 17 cm reinzuziehen. Weiterhin sollte man bei den Würmern darauf achten, dass sie aromatisiert sind und ebenfalls eine natürliche, eher weiche, Gummimischung besitzen. Falls es Fehlbisse gibt, die nicht selten vorkommen, ist die Forelle im Bach dazu verleitet weiter auf der Lauer zu sein anstatt zu fliehen. Brachte der Wurm einen Fehlbiss, mehrere, oder keinen und ihr seid euch sicher dort steht die erhoffte Forelle, dann switche ich auf Wobbler uvm.

Forellen Angeln am Bach

Sie konnte dem Plan nicht widerstehen :)

 

Lieblings- Wobbler zum Forellenangeln

Meine Lieblingswobbler für die Bachforellen sind in erster Linie Twitchbaits die auch in starker Strömung zuverlässig arbeiten. Am meisten Fische ich die Größen 65-95 mm und ab und zu auch mal 11cm + in Form eines MaxRaps oder Arnauds.

Das erstgenannte Spektrum wird durch die Sqaudminnow-Familie von Illex perfekt abgedeckt, ebenfalls dazu gehört der Orbit 80 sp von ZipBait’s . Ich habe mich nur auf diese beiden Typen beschränkt, da es hier nichts anderes braucht und man sie zwischen 10 und 80cm tief laufen lassen kann. Wer Illex kennt, der weiß das sie ein paar sehr natürliche Designs im Aufgebot haben. Nf Ayu, Ayu, Ablette oder auch die Farbe Brown Trout aus dem Pro Shop gehören zu meinen Favoriten für klares Wasser. Wird das Wasser trüb und hoch kommen Farben wie Mat Tiger zum Einsatz und ebenfalls die größeren Modelle von 95 da sie auch mehr Aktion aufweisen. Ein weiteres Accessoire, mit dem man seine Wobbler bei trüben Wasser verzieren kann, sind die UV-Aktiven BKK Drillinge, die Forellen haben dadurch noch einen gut an zu visualisierenden Punkt wodurch es auch weniger fehlbisse gibt, da sie stark auf diese im Zusammenhang fixiert sind.

Ansonsten liegt es in eurem ermessen, wie Ihr eure Köder ausstattet, ob mit Schon- Einzel- oder Drillingshaken.

„Einzelhaken für C&R unerlässlich

Meine Führung der Wobbler hängt davon ab ob das Wasser klar oder trüb ist. Ist es klar, dann Fische ich den Wobbler mit aggressiven Schlägen mit der Strömung. Im der Regel sind diese Bisse dann sehr aggressiv, da die Forellen wenig Zeit haben zu überlegen und der Köder ebenfalls provokant auf Sie zukommt, denn Forellen stehen nahezu ausschließlich gegen die Strömung.

Wird es jetzt allerdings trüb dann Fische ich die Wobbler ohne jegliches Eingreifen, also lediglich einkurbeln. Da die Forellen den Köder somit auch nicht so schnell sehen, führe ich ihn langsam gegen die Strömung damit sie mehr Zeit haben ihn über das Seitenlinienorgan wahrzunehmen.

Crankbaits sind bei dem Forellenangeln am Bach auch fängig, jedoch an meinem Gewässer nicht so erfolgreich wie die Twitchbaits. Hat der Wobbler abgeräumt, kann man weiterziehen. Ansonsten sollte man dann noch versuchen was anderes den Forellen auf dem Silber-Tablet zu präsentieren.

Die Gummifsche zum Forellenangeln

Nun widmen wir uns dem Gummifisch. Einer meiner absoluten Favoriten als Ködergruppe in der letzten Zeit an meinem Gewässer.

Gummifische sind nämlich facettenreich zu führen und ermöglichen nahezu jede erdenkliche Präsentation. Uns als Spinnifscher ist es daher entgegenkommend denn wir handeln oft nach der Devise: Was nicht passt, wird passend gemacht.

Meine Lieblingspräsentstionen sind das einfach Jiggen, worauf ich gleich noch eingehen werde. Desweiteren ein Rig, welches aus einem Tungsten-oder auch Bleigewicht und einem Innenligenden Draht zum Fixieren von Einhänger und Haken besteht.

Dieses System hat den Vorteil, dass es beweglicher ist. Dies ist allerdings kein nennenswerter Vorteil in Punkto Bissverwertung sondern wirkt sich eher positiv auf die Haltbarkeit der Köder aus, wenn man sie entsprechend anpasst. An diesem Rig biete ich die Köder Offset an, es reduziert zwar auch etwas die Hängerquote aber auch nicht nennenswert. Die Gummifische die ich für dieses Rig auswähle, oder generell zum Offset-Fischen sollten eine weiche oder weichere Mischung aufweisen damit die Forellen den Köder nicht zerreißen, sondern lediglich verschieben. Hierbei kann man auch wieder zwischen der Hakengröße abwägen, ob man Quantität fangen möchte oder selektieren mag. Nutzt man einen gerade noch passenden Offset-Haken, so wird es für die kleinen Forellen schwieriger diesen auch auszulösen, die Kapitalen Hängen dafür sicher. Bei einem kleineren Offset fassen auch meist die kleinen Bachforellen gut. Auf Dauer leidet der Gummi aber auch durch die stetige Belastung. Da es bei uns sehr viele kleine Bachforellen gibt, setze ich auf einen recht großen Offset Haken, um direkt auf Qualität umzusteigen.

Gummifische zum Forellenangeln

viel hilf manchmal viel ;)

Die weiterhin gewährleistete Flexibilität dieses Rigs, hat allerdings ebenfalls Vor- wie Nachteile.

Vorteil, durch das drehen was Forellen sehr gerne an den Tag legen, wird durch die Beweglichkeit der Gummi in Verbindung mit dem Offset geschont, wie oben angesprochen, allerdings kann es auch manchmal zu Problemen bei bissen kommen wenn die Forellen die Köder unglücklich oder nur knapp attackiert haben. Es kann also passieren, dass sich der Haken wegdreht.

Dieses Rig benutze ich lieber mit der Strömung und auch meist etwas schwerer als nötig. Jigge ich es nämlich mit Strömung runter, dreht sich der Köder etwas entgegen der Strömung gerichtet und schaut stromauf. Diese plötzliche Wende macht ein starkes Reizmoment aus, da der Köder auf einmal steht und seine Linie verändert.  Da Forellen sehr eigen sind, was Perspektiven angeht, bevorzugen sie die Köderführung manchmal mit oder gegen die Strömung. Ist es jetzt so, dass ich gegen die Strömung mehr bisse haben sollte, steige ich auf den Jig um.

Hierbei ist es dann wichtig Gummifische mit härterer Gummimischung zu fischen, da die Forelle, wenn sie sich dreht, an einem unbeweglichen Schenkel dem Köder einen großen Schaden entgegnen kann. Die Shaker von Lunker City eignen sich daher sehr gut.

Bei der Jig-Führung setze ich meist auf’s Faulenzen, wobei der Köder bei mir eigentlich nie den Grund berührt. Ich Fische ihn gegen sie Strömung und passe die Gewichte so an, dass er ganz langsam absinkt, meist sind 3-5 Gramm dafür sehr gut geeignet.

„3-5g. Jigköpfe gehen immer!

Der Gummifisch am Jig wird an der Stelle stehen gelassen und kurz vor Grundkontakt wieder leicht herangekurbelt. Mehr benötigt es nicht. Selbst nach oder während Absinkphasen von mehr als 5 Sekunden kommen noch Bisse.

Um auch nochmal mehr auf die Köder einzugehen eignen sich Aktionsreiche Gummifische genau so gut wie No-Action Köder, sie Flanken nämlich bei richtiger Führung besser, sind schneller oder hastiger. Sie besitzen eben einen ganz anderen Lauf.

Es ist also auch wichtig, immer verschiedene Gummimischungen parat zu haben. Weich und Hart. Für die Leute die sich jetzt fragen, warum kein Medium, das ist 1. schwieriger zu erklären, und bei weiterer Überlegung für beides nicht optimal geeignet, Mischungen wie die des Easy Shiner gingen hierbei, bei beiden Präsentationen, recht schnell kaputt.

Flusskrebse, der geheime Köder?

Jeder der häufig am Bach oder Fluss unterwegs ist, wird sicherlich auch mal den einen oder anderen Flusskrebs gesehen haben. Ich habe mich auch lange damit beschäftigt, ob das ein Geheimköder ist oder nicht, aber da ich mir immer noch nicht sicher bin, agiert er noch als Joker. Es ist ein schwierig einzuschätzender Köder der meist dann fängt, wenn man nicht damit rechnet. Daher benutze ich ihn häufig am Schluss um vielleicht noch einen Bonusfisch ergattern zu können.

Hierbei gibt es auch wieder etliche Variationen. Desweiteren widme ich auch mit steigernder Begeisterung den Creature Bait’s also all das was man nicht wirklich beschreiben kann.  Meist dabei sind aber larvenähnliche Viecher oder auch Fliegen oder sogenannte Leech’s, die wie kleine Schollen aussehen.

Verrückt was es heutzutage für Köder gibt, aber noch verrückter wie sie fangen. Krebse und Creatures kann man wie Gummifische in dem obigen Text führen, jedoch sollte man hier auch noch ein paar Längere Pausen machen, je nachdem wie der Köder ausgestattet ist. Es gibt nämlich Krebse die an ihren Scheren Löcher oder Lamellen haben. An diesen Punkten sammelt sich beim auswerfen/Eintreffen auf das Wasser noch Luft welche den Scheren letztendlich unter Wasser dann noch Auftrieb verschafft, wird der Köder nun gezittert spielen die Scheren verführerisch am Gewässergrund.

Bei diesen Ködern ist auch wieder Facettenreichtum gefragt, weil sie besonders gut an Rigs zur Geltung kommen. Drop-Shot, Jika-Rig, Texas- oder Carolina-Rig sind sehr gute Präsentationsmöglichkeiten, etwas spezieller aber auch sehr erfolgreich ist das Neko-Rig. Es besteht aus einem Spiralgedrehten Draht den man in den Köder dreht und einem Gummistiopfen für den Haken. Als zweites benötigt man dann noch sog. Nail-Sinker die man in den Köder steckt, oder mit Draht Ebenfalls eindreht.

Bei voluminöseren Krebsen kann man diese auch sehr gut am Offset Haken Topwatern, dass dann vielleicht noch eine Ergänzung für den ersten Gang wäre.

Spinnerbaits, unerlässlich beim Forellenangeln am Bach

Den Abschluss macht bei mir der Spinnerbait. Es ist nämlich ein fetter Happen der mit seinen Spinnerblättern und Fransen protzt.

Gerade an dunklen Stellen z.B. unter Brücken fängt er sehr gut durch den Druck. Das führen ist nicht besonders, monoton einkurbeln oder mal absinken lassen, was ich aber noch gemerkt habe, dass die Aussteigerquote höher als sonst liegt. Das wird wohl an dem längeren Hakenschenkel liegen, daher sollte man nicht zu hart drillen. Hier zeigt sich dann auch wieder, dass die Forellen keineswegs vor größeren Ködern abschrecken. Ich habe ebenfalls schon 30cm Forellen auf einen 11cm MaxRap gefangen, und da ist immer noch genügend Steigerungspotential gegeben.

Forellenangeln am Bach

Skirtet Jig auf Bachforelle

Die Angelausrüstung, nicht vernachlässigen

Mein Gerät zum Forellenangeln am Bach setzt sich meist aus Ruten von 7-14/21 Gramm zusammen und Ruten bis 2,10m. Am liebsten fische ich aber mit der Baitcast an meinem Gewässer, da es auch viel mehr Spaß macht. Die Ruten sollten, je nach Beschaffenheit der Umgebung, ein kräftiges Rückgrat aufweisen, da man mit einer -10 Gramm Rute wohl kaum eine 60er Forelle in der Hauptströmung von Hindernissen fernhalten kann oder gar den Biss verwerten kann.

Ich Fische darauf eine Geflochtene Schnur, da man dadurch auch den Grund gut abtasten kann, man merkt wo es steinig, sandig oder auch schlammig ist und findet somit noch mehr geeignete Strukturen oder Wechsel, Tragkraft von 4/5 Kilo reicht völlig aus.

Als Vorfach wird wie beim Zander- oder Barschfischen Fluorocarbon benutzt, weil es für die Fische nahezu unsichtbar ist. Besondern beim Forellenangeln am Bach kommt bei mir nur Fluo zum EInsatz.

Ich rate weiterhin auch zu stärkeren Einhängern/ Snaps, da es mir schon 2/3 Mal passiert ist, dass eine Forelle bei den Fluchten oder auch schon bei dem Biss die kleinen 0er oder 1er direkt in Einzelteile zerlegt.

Weiterhin kann euch nichts Bessere passieren als angetrübtes Wasser. Normalerweise, hat man eine Chance bzw. Biss und wenn der nicht sitzt ist die Forelle wieder weg.Ist es aber trüber, dann scheuen sie nicht vor mehreren Attacken, weiterhin sollte man auf die Morgenstunden Wert legen, da die Forellen dann noch im flachen aktiv au Beute lauern.

In diesem Sinne viel Erfolg beim Forellenangeln am Bach, Tom
UL Box zum Forellenangeln am Bach

Schnapp dir die mega geile UL Box mit einer Auswahl der besten Köder zum Forellenangeln am Bach! Deine Köder füllen sich von alleine auf :)

whatsapp

Kommentare

  • Richtig geile Bachforelle
    Ich hoffe ich fange auch einmal sollche Bachforelle.
    Vorallem das angeln mit Wobbler macht mir am meisten Spass.
    Ein echt toller Beitrag!

  • Super Beitrag! Das Menü wird angerichtet :)

    Heute mit Start der Forellen Saison direkt eine Überlistet dank des Käfer Wobblers aus der aktuellen Freudebox. Macht richtig Spass an der leichten Rute, leider die zweite durch Quickrelease verloren 😉

  • Sehr Guter Blog?

    Ich bevorzuge das Gummifisch sowie Wobblerangeln, man kann einfach alles damit fangen. Außerdem ist die Köderauswahl riesig und es ist auf Forelle nicht ganz so übersichtlich wie mit dem Spinner 😉

    Ein kleiner Geheimtipp von mir ist wenn es erlaubt ist, ein kleines Köderfischen am DS… oder ein Regenwurm, fängt genial!!!

  • Schön geschriebener Beitrag! Da mir ein Umzug in die Nähe eines schönen Forellenbachs bevorsteht ist jeder zusätzliche Tipp super und hilfreich!

  • Sehr lesenswerter Artikel, super.
    Bei dem von Tom unter Punkt 3 Gummifisch beschriebenen Rig handelt es sich übrigens um den Swing-Jig. Zu meiner Freude gerade als Köder in der Myfishingbox UL-Box #9 aus dem Monat März dabei gewesen – vermutlich Sean Perez schuld daran 😉 – gefällt mir richtig gut diese Köderkombination.
    Aber hier in erster Linie – vielen Dank Tom!

  • Super Artikel! Echt klasse geschrieben und werde den ein oder anderen Trick, vorallem das mit den Krebsen mal ausgiebig testen.

    Gruß
    Moritz

  • Die Idee mit dem Wurm am Offset-Haken finde ich Super. Habe es heute direkt mal ausprobiert und auch direkt eine Attacke einer guten Forelle drauf gekriegt, leider blieb sie nicht hängen. Macht aber Mut auf mehr ich denke das ich mit dieser Methode die ein oder andere Forelle überlisten kann 😉

  • Ein sehr schöner Beitrag! Grade für einen absoluten Neuling wie mich, auf dem Gebiet des UL fischens.
    Ich werde vieles ausprobieren! Dankeschön!!

  • Mir hat der Beitrag sehr gefallen weil er mir auch etwas über die anderen Methoden des Forellenangels gezeigt hat ??allerdings beißen die Forellen an meinem Fluss so gut wie auf garnichts außer Spinner ?Aber trotzdem werd ich es nochmal mt den anderen Methoden probieren ?
    Lg ??

  • Wirklich top Tipps dabei.
    Bei mir am Bach fängt es sich aber am besten mit TwisterSpin und Treiben mit nakö (NaturKöder). Das mit miz den twitchbaits ubd den Krebsen werd ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Vllt fangen die auch gut.

  • Super Artikel,
    Wie siehts aus mit der Flugrute ?
    Ich Fische selbst eigentlich nur mit der Flugrute und meist auf Nymphe. Deine Erfahrungen mit den so angepriesenen Gumpen kann ich nur teilen , bei mir sind die auch nur selten Stellen an denen was steht. Ich fange kapitale meist nach Brücken und an Stellen mit großen Hindernissen. Da lohnt es sich auch mal ein paar Hänger in Kauf zu nehmen.
    Der 45 grad Winkel entgegen der strömung ist super und zu 80% kommen die bisse genau dann wenn die Schnur aus dem Bogen kommt , also wenn Spannung drauf kommt und der Köder diagonal beschleunigt. Gerade bei wenig Wasser im Bach habe ich das schon imitieren können durch einstrippen der Schnur und einige Nachläufer , letztlich auch bisse provoziert.

    Ich würde mich freuen mehr über das Fliegen fischen hier zu lesen , da mir die Spinn angelei ein wenig zu mechanisch ist.
    Vielleicht schaffe ich es die Tage mal selbst einen Artikel über die Gera in Erfurt zu verfassen.

    In diesem Sinne ,
    Tight Lines und danke für den aufschlussreichen Artikel, werde die Sache mit den top water Würmern mal an der Saale probieren , falls das überhaupt erlaubt ist bei uns.

    • Hallo Eno,

      Du bist einer der drei glücklichen Gewinner in diesem Monat und bekommst “Köder für Kommentare”. Das bedeutet, Du hast ein exklusives Paket bestehend aus einem Wobbler, sowie zwei Gummifischen, einem speziellen Zusatzköder sowie Aufkleber für Deine Tacklebox gewonnen.

      Sende uns doch bitte Deine Adresse an hallo@myfishingbox.com damit wir dir deinen Gewinn zusenden können.

      Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für Deine Beteiligung!

      Petri!
      Patrick

  • Hi!
    Sehr geiler Artikel. Sofort einiges umgesetzt. 😉 Eine Frage hab ich allerdings noch….
    Kann mir jemand sagen, wie der Jigkopf auf dem obersten Bild mit der Forelle heisst (zusammen mit dem Relax Stinger). Danke und Gruß!

Hinterlasse ein Kommentar & gewinne mit etwas Glück