Karpfen Zielfisch

Karpfenangeln An Der Havel

Karpfenangeln an der Havel

Kaprfenangeln an der Havel…

Tagelanges Vorfüttern- Haken binden- Taschen packen- genug zu essen? Die Vorbereitung beim Karpfenangeln ist wohl das wichtigste an der ganzen Sache, aber meistens zahlt sich die harte Arbeit auch aus.

Mein Kumpel Julien und ich verbrachten jetzt drei Nächte an der Havel in Havelberg. Langeweile kam dabei so gut wie nie auf. Es gibt immer etwas zu tun: Essen kochen, Haken binden, aufräumen, Ruten kontrollieren und letztendlich schlafen.

Am ersten Abend probierten wir es mit Mais und Erdbeerboilies, mussten aber schnell feststellen, dass es da unten von Krabben wimmelte und die Boilies total zerpflückt wurden. Deswegen tauschten wir die Erbeerboilies gegen Mais und 10mm Minipopups. Die Nacht über bissen ein paar Brassen aber ein Karpfen ließ sich nicht verführen, doch dann um 6.30Uhr piepte es ununterbrochen und der erste Karpfen war am Haken. Es war ein 20Pfund schwerer Schuppenkarpfen, der sich für drei Maiskörner an Juliens Rute entschied. Kaum hatten wir ihn abgehakt, Fotos gemacht und in die Freiheit entlassen biss der nächste. Wieder ein Schuppi! Dieser Kerl brachte 10Pfund weniger auf die Waage und schwamm auch munter zurück in die Havel. Was für ein Morgen, besser ging es nicht.

Wir beließen es bei den Ködern, machten Frühstück und warteten auf den nächsten Biss, der auch nicht lange auf sich warten ließ. AUSGESCHLITZT! Nun hieß es neuer Köder und weiter, aber am Tag wollte wieder kein Karpfen an den Haken. Nur ein paar große Rotaugen und Brassen ließen sich sehen, aber bei 22°C und einer Wassertemperatur von fast 24°C! ließ es sich am Wasser trotzdem gut leben. Lange warteten wir auf den nächsten Fisch. Die ganze Nacht über keinen Run. Erst am nächsten Tag um 11.20Uhr ging es dann wieder los. Anschlag, der sitzt! Nach einem viertelstündigem Drill zappelte ein wunderschöner Schuppenkarpfen von 27Pfund im Netz. Er mochte wohl den 10mm Tuttifrutti Popup und das Maiskorn an meinem Haken. Wieder gingen uns Rotaugen und Brassen an den Haken. In der Nacht hatte auch noch einmal ein Karpfen hunger, allerdings wog dieser nur um die 5Pfund.

Am nächsten Tag packten wir die Sachen und ließen uns noch einmal alles durch den Kopf gehen und waren uns einig, dass sich dieser Angeltrip auf jeden Fall gelohnt hat. Außerdem denken wir, dass wenn der Wulkauer Rahnsee in ein paar Jahren wieder in seiner alten Form ist auch solche Fänge erzielt werden können.

Ein Gastbeistrag von Christopher Kapl (15 Jahre)

Karpfenangeln an der Havel

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