Raubfisch Zielfisch

Scharf Auf Rapfen?

Rapfen

Rapfen (Aspius aspius)

 

…oder auch Schied genannt, ist eine Fischart aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Zu dieser Fischgruppe gehören etwa 2.500 Arten. Sie sind besonders in Flüssen sehr verbreitet und sorgen für ihre Attacken an der Wasseroberfläche immer für große Augen. Denn oft geht man von einem großen Hecht aus, nachdem man dann aber die Stelle 1h befischt hat und keinen Biss bekommen hat, zieht man oft gefrustet von dannen. Dabei handelt es sich oft um schnelle, scheue und schlaue Rapfen, denn die Augen dieser Raubfische sind um einiges besser wie die von Hecht & Co. Erwischt man auch immer wieder einen Rapfen (vor allem die kapitalen) mit einem kleinen toten Köderfisch, so sind die meisten Fänge doch auf Kunstköder zu verzeichnen. Aber vorerst ein paar Worte zur richtigen Stelle und der richtigen Zeit.

Die Tageszeit

Wie immer im Leben gib es nichts absolutes, dass soll bedeutet das man zu jeder Tageszeit Rapfen fangen kann. Die bevorzugte Zeit dieser Fische ist hauptsächlich die Abenddämmerung und oft nur für einen kurzen Zeitraum von etwa 1-1,5h vor und nach der Dämmerungsphase. Dieses Jagdverhalten lässt sich auch schnell beobachten, es empfiehlt sich vorher einmal ans Wasser zu fahren, den Hund oder die Freundin mitzunehmen und einfach mal zu kundschaften.

Die Stellen

Rapfen lieben vor allem die kleinen Brutfische und in genau diese Schwärme stoßen sie rein. Kleinfisch hält sich in Strömenden Gewässern vor allem in ruhigen Bereichen auf. Dieses sind Buhen Felder und vor allem die Kanten an den Buhen Feldern, sowie die Buhnenspitze. Dabei jagt der Rapfen vor allem im Oberflächen/ oder Flachwasser- bis zum Mittelwasser.

Der Köder

Hingegen verbreiteter Meinung hat der Fang von Rapfen nicht wirklich etwas mit der Führgeschwindigkeit des Köders zu tun. Lange hielt sich das Gerücht, dass man nur mit extrem schneller Führung diesen Räuber überlisten kann. Unsere Erfahrungen sind anders. Generell lassen sich mit fast allen Kunstköder bei jeder Geschwindigkeit Rapfen fangen, dass ist aber wenig konkret und hilft Dir nicht weiter.

Ideal erweisen sind kleine Wobbler von 4-6cm und auch Gummifische in dieser Größe. Bei den Spinner bieten sich kleinere Varianten von 2-3cm Blattläge, sowie sehr kleine Doppelblattspinner an. Du solltest in diesem Fall unbedingt auf ein dünnes Fluo-Carbon Vorfach der Stärke 0.20mm zurückgreifen, denn ein herkömmliches Stahlvorfach erkennen die Räuber schnell und drehen noch vorm Köder ab.

Die Taktik

Vermeide unbedingt! Lärm am Wasser. Besonders bei Buhnen ist das treten auf Steine, die sich verschieben ein Signal zum Türmen für diesen Fisch. Als Anfängertaktik empfiehlt sich die Buhnenspitze zu beangeln. Etwa 15-20m vor der Spitze anhalten und diese direkt anwerfen (in dem kleinen Bereich in dem sich das Wasser dreht). Achte dabei darauf, dass du bereits kurz vor dem Auftreffen des Köders eine Spannung in der Schnur herstellst, da der Anbiss sehr oft genau beim Auftreffen erfolgt. Bei der Köderführung bietet sich eine Variation aus schneller Führung und kurzen Stopps an.

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